Zu aller erst sehe ich es als nötig, den Begriff Rutilismus zu erklären.
Es ist weder eine Krankheit, noch ein Gendefekt, sondern eher eine genetisch bedingte Variation auf dem 16 Chromosomen des menschlichen Chromosomensatzes, welche zur Folge hat, dass das Protein MC1R vehement verändert wird und statt Melanin vorwiegend Phäomelanin gebildet und in Haut und Haaren erkennbar wird.
Global leiden etwa durchschnittlich 2-4 Prozent an Rutlismus. Diese weisen schnell erkennbare Merkmale auf. Wer unter Rutilismus leidet wird meist von roten Haaren und weißer mit Ephelides geprägter Haut. Ephilides sind Sommersprossen.
Warum ich mir aber die Frage stelle, ob diese Minderheit im Menschentum einen Überlebenskampf bis in die Ewigkeit unternimmt, möchte ich dahingehend damit erklären, dass, wenn man den Regeln der Vererbung laut Mendel Glauben schenken kann, Leute, die unter diesen Ausprägungsmerkmalen leiden, normalerweise hätten ausgestorben sein müssen.
Doch ich bin glücklich, dass es weiterhin rutilistische Menschen gibt, denn besonders die feminine Gesellschaft weist ein besonderes Maß an Schönheit auf, so auch meine Freundin.
Der Autor mit seiner rutilistischen Dame.
Ach Ruti, nicht traurig sein.
Alles in allem lässt sich formulieren, dass Rothaarige der Regel entsprechend keine Existenz mehr vorzuweisen hätten, durch eine Häufung genetischer Zufälle jedoch bestehen sie weiterhin.
Gott sei Dank!
Mit freundlichen Grüßen,
Der Autor ♥


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